Körnerleguminosen – wachsender Bedarf für Nahrungsmittel

Heimische Hülsenfrüchte sind im Kommen. Ob es sich für Landwirte lohnt, vermehrt Erbsen, Bohnen, Lupinen und Co. anzubauen, hängt allerdings entscheidend davon ab, ob eine interessante Wertschöpfung gelingt. Wichtig dabei: Die Qualität muss stimmen.

Der Anbau von Hülsenfrüchten hat in Deutschland den Sprung aus der Nische geschafft. Ein wachsendes Absatzpotenzial für heimische Körnerleguminosen sieht Liane Regner von der Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG im Nahrungsmittelbereich: „Der Markt ist zwar noch klein, aber aufnahmefähig“, erläutert die Ökomarktexpertin für Sonderkulturen. Vieles spricht dafür, dass der Bedarf künftig steigen wird und eine gute Wertschöpfung möglich ist. Denn immer mehr deutsche Lebensmittelhersteller setzen auf heimische Leguminosen – zum einen, weil die Verbraucher es wünschen, zum anderen, weil es die Rückverfolgbarkeit der Rohware vereinfacht. Für den Vermarktungserfolg ist jedoch entscheidend, dass die Qualität der Rohstoffe stimmt. Massenware ist nämlich nicht gefragt. „Die Abnehmer suchen vielmehr spezielle Sorten und Qualitäten. Hier sollte man nicht einfach ins Blaue hinein anbauen“, empfiehlt Regner. Wer also Interesse am Anbau von Hülsenfrüchten hat, sollte die Marktsituation vorab sorgfältig analysieren und gezielt nur das anbauen, was verlangt wird.

Der Komplette Beitrag ist in GMB, Heft 1/2019, nachzulesen.

 

 

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