Grünkern hat Tradition

Uni Hohenheim untersucht vorgeschichtliches Brot und Getreide aus Keltenzeit

Grünkern kennen die meisten Menschen heute nur noch als Nischenprodukt im Biosupermarkt. Doch gerade in Baden-Württemberg isst man die grün geernteten Dinkelkerne bereits seit Jahrhunderten. Grünkern, so vermutet Archäobotaniker Dr. Hans-Peter Stika, könnte bereits der Keltenfürst von Hochdorf im 5. Jahrhundert vor Christus gegessen haben. Welche Lebensmittel bei den Kelten auf dem Speiseplan standen und wie diese zubereitet wurden, das untersuchen nun Wissenschaftler an der Universität Hohenheim in Stuttgart im Rahmen des ERC-Projektes „PLANTCULT“. Dazu vergleichen sie Getreidefunde aus der Hochdorfer Keltensiedlung mit Proben einer alten Dinkelsorte, die speziell für die Grünkern-Ernte im Odenwald angebaut wird.

Mehr zu diesem Thema ist in Heft 1/2019 zu erfahren.

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