Landwirtschaft mit weniger Dünger, Wasser und Chemie – Was bedeutet das für die Rohstoffversorgung der Getreideverarbeitung?

Sven Böse

Die landwirtschaftliche Produktion steht inmitten großer Veränderungen, die auch die Rohstoffversorgung der Mühlen betreffen. Vor allem zwei Entwicklungen bestimmen mit zunehmender Dynamik Diskussion und Geschehen: Klimawandel und Wertewandel. Beide hinterfragen die Prozessqualität und fordern mehr Nachhaltigkeit bei Produktion und Konsum. Der Beitrag reflektiert die daraus resultierende „Ökologisierung der Landwirtschaft“ aus Sicht der Pflanzenzüchtung.

Mehr zu diesem interessanten Thema ist in der Ausgabe 3/2019 von "Getreide, Mehl und Brot" nachzulesen.

Überblick zu Bioethanol – Marktdaten und politischer Rahmen

Nelli Elizarov

Global und europaweit haben Staaten sich dazu verpflichtet, Treibhausgasemissionen zu senken und der anthropogen verursachten Erderwärmung entgegenzuwirken. Zur Einhaltung der im Kyoto-Protokoll vereinbarten Verpflichtungen sowie zur Umsetzung der im Pariser Klimaabkommen gesetzten Klimaschutzziele strebt die Bundesregierung an, die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2020 um mindestens 40%, bis 2030 um mindestens 55% und bis 2050 um 80–95% (Basisjahr 1990) zu senken. Im Sektor Verkehr sollen laut Klimaschutzplan 2050 die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um 40–42% bis 2030 gesenkt werden. Um eine Emissionsminderung im Verkehr, ohne Mobilitätseinschränkungen und zusätzliche Kosten für den Verbraucher, von derzeit 168 Mio. t CO2-Äquivalente auf 95–98 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente erreichen zu können, müssen alle Antriebsarten und klimafreundlichen Energieträger zusammenwirken. Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse, wie Bioethanol, leisten bereits heute einen bedeutenden Beitrag zur Reduktion von Emissionen im Verkehr und bieten auch weiterhin ein hohes Potenzial, Deutschland den gesetzten Klimazielen näherzubringen. Für die Förderung und Weiterentwicklung klimafreundlicher Energieträger sind nationale und europäische Regelungen entscheidend. In dem Beitrag wird ein Überblick zur Marktentwicklung von Bioethanol sowie zu aktuellen und zukünftigen politischen Rahmenbedingungen im Sektor Verkehr gegeben.

Mehr zu diesem Thema ist in der Ausgabe 3 dieses Fachmagazins zu finden.

Untersuchungen über das Vorkommen von freiem Asparagin in handelsüblichen Weizenmehlen

Peter Köh­ler, Max Moser, Bär­bel Kniel

Im Rahmen des Europäischen Getreidemonitorings (EGM) wurde im Getreidewirtschaftsjahr 2018/2019 erstmals ein größeres Sortiment handelsüblicher Weizenmehle aus Deutschland und Österreich mit einer Flüssigkeitschromatographie-Tandem-Massenspektrometrie-Methode auf das Vorkommen von freiem Asparagin untersucht. Die Konzentrationen an freiem Asparagin lagen in einem Bereich von 62 mg/kg bis 506 mg/kg und wiesen damit eine große Streuung auf. Insbesondere in Weizenmehlen der Type 550 wurden Gehalte gefunden, die sich bis zu einem Faktor von ca. 4 unterschieden. Nahezu alle untersuchten Vollkornmehle enthielten deutlich mehr freies Asparagin als Weizenmehle der Type 550. Signifikante regionale Unterschiede der Gehalte wurden nicht festgestellt.

Der ausführliche Beitrag ist in der Ausgabe 3 dieses Fachmagazins nachzulesen.

Sensorik-Management im digitalen Umfeld

Susanne Aegler

Die Digitalisierung ermöglicht einen effizienten und transparenten Prozess sowie ein strukturiertes Datenmanagement. Die für das Bewerten der Konsumentenakzeptanz und für eine aussagekräftige sensorische Qualitätssicherung notwendigen Verkostungen können durch geeignete Sensorik-Software digitalisiert werden.

Im digitalen Sensorik-Management werden den Verkostungen „per Knopfdruck“ Prüfer, Bewertungsskalen und Proben automatisch zugeordnet. Nach der sensorischen Bewertung sind die statistische Auswertung sowie der Bericht sofort erstellt und die Daten vernetzt mit anderen Betriebssystemen. SensoTASTE ist spezialisiert auf fortlaufende Sensorik-Projekte und Verkostungen insbesondere in der Qualitätssicherung und der Produktentwicklung. Bei betrieblichen Herausforderungen betreffend der erforderlichen Transparenz sowie bei schnellen Prozessen und Entscheidungen kann diese webbasierte, benutzerfreundliche Sensorik-Software wesentlich unterstützen.

Der ausführliche Beitrag von Susanne Aegler ist in der Ausgabe 3 dieses Fachmagazins nachzulesen.

Food Fraud – eine kritische Betrachtung

Hasan Taschan

Nach dem „Pferdefleischskandal“ von 2013 ist der Begriff „Food Fraud“ (Lebensmittelbetrug) ein aktuelles Thema geworden. Eine lebensmittelrechtliche Definition von Food Fraud gibt es jedoch bisher nicht. Eine allgemeine Definition befindet sich im Strafgesetzbuch (§ 263), wonach der Betrugstatbestand sich aus objektiven und subjektiven Voraussetzungen zusammensetzt. Darüber hinaus findet eine Diskussion über das Verhältnis des Betruges zur Irreführung in strafrechtlicher Sicht statt. Inzwischen wurden Standardwerke mit Food-Fraud-Anforderungen ergänzt. Von Seiten der amtlichen Lebensmittelüberwachung gibt es Bestrebungen durch bestimmte Maßnahmen, z. B. Verfolgung sensibler Entwicklungen, zukünftige Betrugsfälle zu verhindern bzw. zu reduzieren. Der Dreh- und Angelpunkt für eine effektive Bekämpfung von Lebensmittelbetrug ist jedoch die moderne Analytik. Im Weiteren sind strafrechtliche Sanktionen ein wichtiger Bestandteil der Bekämpfung von Lebensmittelbetrug.

Der komplette Beitrag von Hasan Taschan ist in der Ausgabe 3 dieses Fachmagazins nachzulesen.

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