Weltweite Koordinierung der Weizenforschung – Die Weizeninitiative

Die Weizen-Initiative wurde nach Bestätigung durch die Agrarminister der G20-Gruppe im Jahr 2011 gegründet, um eine globale Koordination der Weizenforschung zu ermöglichen. Sie ist Teil einer breit angelegten Strategie zur Verbesserung der weltweiten Ernährungssicherheit angesichts der großen Herausforderungen für die derzeitige Lebensmittelproduktion. Die Vision der Weizeninitiative ist es, eine lebendige globale öffentlich-private Weizenforschungsgemeinschaft zu schaffen und zu fördern, die Ressourcen, Kapazitäten, Daten und Ideen gemeinsam nutzt, um die Produktivität, Qualität und nachhaltige Produktion von Weizen auf der ganzen Welt zu verbessern. Die Initiative umfasst Forscherinnen und Forscher aus öffentlichen und privaten Einrichtungen, Ausbilder und Weizenzüchter, die sich mit Weizen beschäftigen, um starke und dynamische nationale und transnationale Kooperationsprogramme zu entwickeln.

Der komplette Beitrag ist in Heft 4 dieser Fachzeitschrift nachzuweisen.

 

Die Verwendbarkeit des Brabender-GlutoPeak zur schnellen Charakterisierung von Waffelmehlen

Die Charakterisierung von Mehlen ist für optimale Endprodukte unerlässlich. Dabei spielt Zeit eine nicht unerhebliche Rolle, da oft viele unterschiedliche Untersuchungen notwendig sind. Das nachfolgend beschriebene und in Zusammenarbeit der Firmen Brabender und Bühler durchgeführte Projekt hatte zum Ziel, eine neue Messmethode für die Beschreibung von Waffelmehl-Qualitäten zu erproben.

Der ausführliche Beitrag ist in Heft 4 der „Getreide, Mehl und Brot“ nachzulesen.

 

Internationaler Vollkorn-Gipfel 2021

Heiko Zent­graf

Beim 7. Whole Grain Summit vom 25. bis 27. Oktober 2021 (Abb. 1) diskutierten 175 Fachleute aus 30 Ländern aktuelle Fragen rund um das Thema Vollkorn. Gastgeber der Online-Konferenz waren die Internationale Gesellschaft für Getreidewissenschaft und -technologie (ICC), die Whole Grain Initiative (WGI) und der Rat für landwirtschaftliche Forschung und Agrarökonomie-Analyse (CREA) in Rom, wo dieser Vollkorn-Gipfel ursprünglich als Präsenzveranstaltung geplant war.

Bereits die virtuelle Begrüßungszeremonie verdeutlichte den internationalen Charakter der Konferenz: mit der Italienerin Marina Carcea (CREA) als Vorsitzende des Wissenschaftlichen Komitees, dem WGI-Vorsitzenden Kevin Miller aus den USA und ICC-Präsident Charles Brennan, der für sein Grußwort aus Australien zugeschaltet war. Die Terminplanung der dreitägigen Veranstaltung sorgte dafür, dass möglichst viele Teilnehmende aus aller Welt zu jeweils „zivilen“ Ortszeiten live dabei sein konnten. Die folgende Auswahl fachlicher Impressionen aus dem breitgefächerten Themenspektrum [1, 2] zeigt, was in Sachen Vollkorn „State of the Art“ ist.

Der ausführliche Bericht hierzu ist in Heft 4 der „Getreide, Mehl und Brot“ nachzulesen.

 

50. Wissenschaftliche Informationstagung sowie 70 Jahre Berlin-Brandenburgische Gesellschaft für Getreideforschung e. V.

In diesem Jahr konnte die Berlin-Brandenburgische Gesellschaft für Getreideforschung e. V. wieder einmal ein Doppeljubiläum feiern: Neben ihrer nunmehr 50. Wissenschaftlichen Informationstagung beging sie am 17. Juni 2021 feierlich ihr 70-jähriges Bestehen. Am 19. Januar 1951 war der Verein als „Berliner Gesellschaft für Getreideforschung" gegründet worden; wenige Wochen später fand die Eröffnungssitzung nebst Vorstandswahl statt. Im Jahr 2007 wurde die Gesellschaft in „Berlin-Brandenburgische Gesellschaft für Getreideforschung" umbenannt.

Seit dem letzten Doppeljubiläum anlässlich der 40. Wissenschaftlichen Informationstagung und dem 60. Gründungsjahr des Vereines sind mittlerweile zehn Jahre vergangen. Während dieser Zeit hat sich die Wissenschaftliche Informationstagung in ihrer inhaltlichen Gestaltung und ihrem Format gemäß der Zielsetzung, Mittler zwischen Praxis und Wissenschaft zu sein, erfolgreich weiterentwickelt. 2021 wurde dieser kontinuierliche Fortschritt durch die zahlreichen Einschränkungen angesichts der Corona-Krise erstmals unterbrochen: Fand die Informationstagung üblicherweise im Januar – parallel zur alljährlichen Grünen Woche in Berlin – statt, so musste sie in diesem Jahr geteilt und in die Monate Juni bzw. September verschoben werden. Hintergrund waren die gesetzlichen Auflagen zur Durchführung von Präsenzveranstaltungen während der Pandemie. Dies wurde zunächst mit großer Skepsis betrachtet und als Gefährdung der Aufgaben der Gesellschaft gesehen. Schon bald erkannten die Veranstalter jedoch, dass die eingeschränkte physische Mobilität keine allzu große Beeinträchtigung darstellen sollte, sofern die modernen elektronischen Kommunikationswege genutzt würden. Die erste Wissenschaftliche Informationstagung im Videokonferenz-Modus sollte somit nicht minder erfolgreich werden als ihre Vorgängerveranstaltungen im Präsenzbetrieb.

Ein ausführlicher Bericht hierzu ist in Heft 4 dieser Fachzeitschrift nachzulesen.

 

Umweltkennzeichnung auf Lebensmittelverpackungen

Eco-Score, Verpackungsmaterial- sowie Entsorgungshinweise stellen Lebensmittelunternehmen vor große Herausforderungen

Der EU-Binnenmarkt ist durch den französischen Eco-Score im EU-weiten Test und durch zahlreiche nationale Ansätze zur Kennzeichnung von verwendetem Verpackungsmaterial sowie zu Trenn- und Entsorgungshinweisen gefährdet und stellt Lebensmittelunternehmen vor kniffelige Aufgaben, insbesondere wenn es um international vertriebene Produkte geht.

Mehr dazu ist in Heft 4 dieser Fachzeitschrift nachzulesen.

 

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