Dachverband Schweizerischer Müller (DSM)

Auszug aus dem Jahresbericht 20172018

Getreideanbau

Tortz des sehr heißen und trockenen Sommers liegen die Erntemengen 2018 nur leicht unter den Vorjahresmengen. Qualitativ liegt die Weizenernte 2018 höher als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre und auf einem ähnlichen Niveau wie 2017. International zeigt sich ein uneinheitliches Bild: Während in Europa mit einer mengenmäßig unterdurchschnittlichen Ernte gerechnet wird, geht man weltweit von einer Rekordernte aus.

Angesichts des Sommers 2018 erscheint der Satz aus dem letztjährigen Jahresbericht „Der Sommer 2017 war außerordentlich warm und niederschlagsarm“ geradezu zynisch. Der Sommer 2018 war extrem heiß und von einer in der Schweiz seit Messbeginn aussergewöhnlichen Trockenheit geprägt. In der Ostschweiz fiel von April bis August 2018 teilweise nur ein Drittel der normalen Regenmenge. Die vielen Sonnenstunden, gepaart mit wenig Regen führten dazu, dass die Ernte 2018 deutlich früher startete als üblich. Vereinzelt kam es vor der Ernte zu Hagelzügen und auch zu Mykotoxinbefall. Insbesondere auf sandigen Böden kam es naturgemäß zu einer Notreifung des Getreides. Nebst diesen lokalen Phänomenen blieben aber flächendeckende, stark negative Effekte aufgrund der Trockenheit aus und die Ernte 2018 liegt quantitativ über dem langjährigen Durchschnitt.

Ein ausführlicher Beitrag ist in Heft 24 der "Mühle + Mischfutter" nachzulesen.

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