Die (weihnachtliche) Kunst der süßen Sachen

Lebkuchengebäcke, aber auch Stollen, Früchtebrot und Spekulatius gelten – so ist es in jedem Lexikon nachzulesen – als die Weihnachtsgebäcke schlechthin und sind überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet. Und so lohnt sich ein Blick über den Tellerrand, um die Beliebtheit verschiedener Weihnachtsgebäcke auf der einen und die dahinter stehenden Traditionen auf der anderen Seite zu beleuchten.

Das Abc der Lebkuchenstädte

Durch ihre Lebkuchen sind viele Städte bekannt geworden – vor allem solche, die an den Kreuzungspunkten der großen Handelsstraßen lagen, wo Gewürze frisch und nicht allzu teuer zu haben waren. Berühmtheit erlangten u. a. die Städte Aachen, Bamberg, Basel, Braunschweig, Frankfurt am Main, Nürnberg, Pulsnitz und die im heutigen Polen gelegenen Städte Liegnitz, Schweidnitz und Thorn. Die beliebten „Thorner Katharinchen“ gingen in die Lebkuchengeschichte ein, nachdem die Zuckerbäcker der Stadt im Jahre 1557 das landesherrliche Privileg erhalten hatten, den Königsberger Markt beliefern zu dürfen. Diese Vergünstigung der Thorner Lebkuchenhersteller führte zu einem nahezu 200 Jahre währenden Lebkuchenkrieg mit den Königsberger Zunftgenossen.

Mehr über die (weihnachtliche Kunst) der süßen Sachen ist in der Ausgabe 24 dieser Fachzeitschrift zu erfahren.

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