Das Freidano-Ökomuseum:
Industrielandschaften entlang des Po*)

Das Freidano-Ökomuseum (www.ecomuseodelfreidano.it) verdankt seinen Namen dem Kanal, der zur beginnenden Industrialisierung die Region zwischen Turin und Chivasso (einem Vorort Turins) mit Energie versorgte. Dieses Gebiet liegt etwa 20 km nordöstlich von Turin und erstreckt sich entlang des Flusses Po. Das Museum ist Teil eines breit angelegten Projektes zur landschaftlichen und kulturellen Umgestaltung, das im Jahr 1985 von der Stadt Settimo Torinese initiiert wurde und seit 1999 durch die Region Piemont gefördert wird. Den Hauptzugang zur Stadt bildete einst der Industriekomplex „Mulino Nuovo“ („Neue Mühle“) aus dem 19. Jahrhundert. Von 1996 bis 2002 wurde die Mühlenanlage umfangreich erneuert. Heute beherbergt sie nicht nur das Freidano-Ökomuseum, sondern auch das Ethnografische Museum (gewidmet den früher dort ansässigen Handelsgewerben), den Energiepark (mit einer Ausstellung interaktiver Wasserkraftanlagen) sowie das Besucherzentrum des Turiner Hügelparkes am Fluss Po.

Im Freidano-Ökomusum werden Forschungsprojekte zur dortigen Landschafts- und Industriekultur entwickelt. Darüber hinaus organisiert das Museum Workshops und Veranstaltungen für Familien und Schulklassen sowie Besuchstage für das öffentliche Publikum. Seit seinen Anfängen unterliegt das Projekt fortwährender Weiterentwicklung.

Der komplette Beitrag ist in Heft 24 dieser Fachzeitschrift nachzulesen.

*) Beitrag aus „Technica Molitoria International“, Heft vol. 68 – 19/A (2018), Übersetzung aus dem Englischen

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