71. Tagung für Müllerei-Technologie 2020

der Arbeits­ge­mein­schaft Getrei­de­forschung e. V.

am 15. und 16. Sep­tem­ber 2020 in Detmold

Am 15. und 16. September 2020 veranstaltete die Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung e. V. in Zusammenarbeit mit dem Max Rubner-Institut, Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide, im Roemer-Haus in Detmold die 71. Tagung für Müllerei-Technologie. Die Konferenz fand als „Hybridveranstaltung“ statt und wurde von Michael Borgstedt, dem Vizepräsidenten der AGF, eröffnet.

Vor Ort tauschten etwa 120 Besucher in Vorträgen, Workshops, Diskussionsrunden und sogar während der Pausen ihre Erfahrungen aus. Übers Internet waren zusätzlich noch etwa 40 Teilnehmer online zugeschaltet und verfolgten zu Hause oder in ihren Büros die interessanten Referate.

Die Themenschwerpunkte waren in diesem Jahr Aktuelles, Ausbildung/Personalentwicklung, Technologie sowie Forschung und Entwicklung.

In der Ausgabe 23 dieser Fachzeitschrift erfolgt eine Zusammenfassungen der einzelnen Vorträge.

 

Walzenwartung ohne Rätselraten

Niedrigere Kosten und höhere Erträge mit dem „rollDetect“-Service von Bühler

Durch verschlissene Walzen entgehen Unternehmen der Lebens- und Futtermittel- sowie Brauindustrie monatlich Erträge von mehreren Tausend Euro. Die Abnutzungen haben außerdem höhere Energiekosten und eine schlechtere Produktqualität zur Folge. Das Walzenanalysesystem „rollDetect“ gewährleistet präzise Verschleißmessungen und ermöglicht Anlagenbetreibern die Erstellung eines optimalen Wartungsplanes.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Walzenwechsel? Das ist eine entscheidende Frage für jeden Anlagenbetreiber in den Branchen Lebens- und Futtermittel sowie im Brausektor. Die richtige Antwort darauf kann die Produktivität und Rentabilität der Anlage erheblich steigern. Verschlissene Walzen verringern den Ertrag und erhöhen die Betriebskosten. Traditionelle Methoden zur Beurteilung des Verschleißes sind meist zeitaufwendig und/oder subjektiv. „rollDetect“ bietet präzise Messungen für Riffel- und Glattwalzen. Mit dem Komplettservice von Bühler, Uzwil/Schweiz, können Anlagenbetreiber sogar die Kosteneinsparungen berechnen, die sich durch den Austausch von Walzen zum richtigen Zeitpunkt erzielen lassen.

Ein ausführlicher Beitrag zu diesem Thema ist in Heft 23 der „Mühle + Mischfutter“ nachzulesen.

 

Nachweis von Ergotalkaloiden,  2. Teil

Dr. Rolf Stein­müller, Erftstadt

Reveal® Q+ MAX“ für Ergotalkaloide

„Reveal® Q+ MAX für Ergotalkaloide“ (Produkt # 8488) ist ein immunochromatografischer Ein-Schritt-Lateral-Flow-Assay, der auf einem kompetitiven Immunoassay-Format basiert. Der Test bietet eine quantitative Analyse auf das Vorhandensein von Ergotalkaloiden. Verwendet werden dazu destilliertes oder entionisiertes Wasser und eine „MAX 1“-Extraktionspackung zusammen mit einem Teststreifen, welcher mit einem Ergotalkaloid-Antikörperpartikel-Komplex beschichtet ist. Die Teststreifen werden auf Neogens „Raptor“-Lesegeräten analysiert.

Die „Raptor“-Auslesegeräte und die mitgelieferte Software ermöglichen mittels eines einprogrammierten Algorithmus eine Konvertierung der Bandenintensität in eine quantitative Bewertung in ppb. Die Membran enthält zusätzlich noch eine Kontrollzone, in welcher der farbmarkierte Immunkomplex durch einen weiteren Antikörper gebunden wird. Dies führt zu einer sichtbaren Bande – unabhängig von der Anwesenheit des gesuchten Antigens – und garantiert somit die Zuverlässigkeit des Tests.

Der 2. Teil dieses ausführlichen Beitrages ist in Heft 23 dieser Fachzeitschrift nachzulesen.

 

Die autonome Mühle als Ziel

Urs Düben­dor­fer, Uzwil/​Schweiz

Moderne Mehlmühlen sind äußerst komplexe Anlagen. Ob Annahme, Reinigung, Vermahlung, Lagerung oder Absackung – die einzelnen Systemkomponenten sind hoch entwickelte Maschinen, die mit extremer Präzision arbeiten. Verbesserungen sind nur noch in Details möglich. Weiteres Optimierungspotenzial bieten die Verknüpfung der einzelnen Anlagenteile und die Möglichkeiten zur Selbststeuerung. Bühler, Uzwil/Schweiz, arbeitet mit Hochdruck an den Bausteinen für die „Smart Mill“. Wie weit die Experten dabei bereits vorangekommen sind, zeigt das Gespräch mit dem Müllereitechnologen Urs Dübendorfer, seit 28 Jahren in Diensten der Bühler AG und Mitglied des Entwicklungsteams „Smart Mill“.

Das komplette Interview mit Urs Dübendorfer ist in der Ausgabe 23 dieser Fachzeitschrift nachzulesen.

 

Mühlen als energieintensive Unternehmen im Spannungsfeld energiepolitischer Rahmenbedingungen

Tanja Etges, Aachen

In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche klimapolitische Lenkungsinstrumente geschaffen, die durch eine Verteuerung von Energie Investitionen in Energieeffizienzprojekte attraktiver machen sollen. Auch die aktuellen energiepolitischen Entscheidungen und Diskussionen gehen in diese Richtung. Da hierdurch bestimmte Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit benachteiligt werden, wurden verschiedenste Ausnahmeregelungen für besonders energieintensive Branchen getroffen. Diese Erleichterungen sind jedoch an immer komplexere Anforderungen geknüpft – und deren Einhaltung stellt viele Betriebe vor große Herausforderungen.

Auch Schäl- und Mehlmühlen zählen zu den energieintensiven Unternehmen. Die wichtigsten energierechtlichen Regelungen, von denen sie profitieren können, sind in der Ausgabe 23 dieser Fachzeitschrift aufgeführt.

 

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