70. Tagung für Müllerei-Technologie 2019
der Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung e. V.

am 17. und 18. Sep­tem­ber 2019 in Detmold

Die Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung e. V. veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem Max Rubner-Institut, Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide, am 17. und 18. September 2019 im Roemer-Haus in Detmold die 70. Tagung für Müllerei-Technologie. Eröffnet wurde die Veranstaltung, die im Anschluss an das Erntegespräch stattfand, vom Vizepräsidenten der AGF, Michael Borgstedt.

Die Themenschwerpunkte waren in diesem Jahr Vorratsschutz, Ausbildung/Personalentwicklung, Technologie sowie Forschung und Entwicklung.

Auch dieses Jahr tauschten etwa 200 Experten der Müllereibranche in Vorträgen, Workshops, Diskussionsrunden und „Kommunikationspausen“ ihre Erfahrungen aus. Zudem präsentierten etwa zwei Dutzend Hersteller ihre müllereitechnologischen Produkte in der Ausstellungshalle. Insgesamt bot die Tagung eine Fülle von Themen und Informationen.

Ein ausführlicher Bericht über diese Veranstaltung ist in Heft 23 dieser Fachzeitschrift nachzulesen.

 

Netzwerk Vorratsschutz – Wege für eine nachhaltige Lagerhaltung

Nadine Feuer­bach und Bernd Hom­mel, Quedlin­burg, sowie Jenny Richter, Berlin

In Landwirtschaftsbetrieben werden die Ernteprodukte oft selbst eingelagert – entweder kurz oder über einen längeren Zeitraum. Mittels Vorratsschutzmaßnahmen muss dann sichergestellt werden, dass deren Eignung als Lebens- oder Futtermittel erhalten bleibt, indem Verderb und Befall mit Schadorganismen verhindert werden. Ebenso wie beim Pflanzenschutz auf dem Feld schließt dies sowohl vorbeugende als auch direkte, bekämpfende Maßnahmen ein. Der Aufwand lohnt sich, denn Qualitätseinbußen und Verluste schaden betriebswirtschaftlich dem Unternehmenserfolg und volkswirtschaftlich der Ernährungssicherung. Jeder Verderb stellt zudem eine unnötige Verschwendung von Rohstoffen dar und verringert nachträglich die Ressourceneffizienz des Anbaues.

Ein ausführlicher Beitrag zu diesem Thema ist in Heft 23 dieser Fachzeitschrift nachzulesen.

Messtechnik in Mühle und Mischfutterwerken

Teil 4: Kop­plung von Sen­soren und Steuerung (SPS)

In dem 4. Teil dieser Serie von Dipl.-Ing. Uwe Schulz wird die Kopplung der Sensorik mit speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) beschrieben. Anstelle der SPS sind natürlich auch andere Steuerungen oder Automatisierungssysteme möglich.

Der ausführliche Beitrag ist in Heft 23 dieser Fachzeitschrift nachzulesen.

 

Bühler Networking Days 2019

Mit „Mill E3“ rev­o­lu­tion­iert Büh­ler die Müllerei

Am 26. und 27. August 2019 fanden in Uzwil in der Schweiz die zweitenBühler Networking Days statt. Hierzu wurde bereits in Heft 21/2019 dieser Fachzeitschrift berichtet. Unter anderem stellte das Unternehmen an den beiden Tagen sein neues Mühlenkonzept „Mill E3“ vor.

Es handelt sich dabei um einen radikal neuen Ansatz für den Bau, die Prozesse und den Maschinenpark der Mühlenindustrie. „Mill E3“ revolutioniert die Branche und setzt neue Standards in Sachen Kapitalinvestment, Dauer der Projektphase und Energieverbrauch. „Nach der Einführung der Automation vor 40 Jahren ist ,Mill E3‘ für die Müllerei der nächste große Schritt nach vorn“, erläutert Johannes Wick, CEO von Bühler Grains & Food.

Über Jahrzehnte hat die Müllereibranche laufend Komponenten und Prozesse optimiert. Was immer blieb, war das Grunddesign, das von einem mindestens fünf- oder sechsstöckigen Gebäude ausging. Mit dem innovativen Ansatz der „Mill E3“ optimiert Bühler jetzt den gesamten Aufbau und das Bauprinzip. Während der Networking Days 2019 zeigten die Experten aus der Schweiz, dass es mit neuesten Technologien möglich ist, Getreidemühlen wirtschaftlicher zu bauen, schneller in Betrieb zu nehmen und umweltfreundlicher zu betreiben.

Mehr über „Mill E3“ ist in der Ausgabe 23 von „Mühle + Mischfutter“ nachzulesen.

Das richtige Design von Pellet-Matrizen

In den letzten Jahren war – vor allem in „jungen“ Märkten – eine der am häufigsten gestellten Fragen bezüglich Matrizen die Spezifikation des offenen Bereiches. Offener Bereich wird der Prozentsatz genannt, der die Bohrlöcher der Matrize im Verhältnis zum gesamten Arbeitsbereich der Matrize ausdrückt. Je höher der Prozentsatz der offenen Fläche ist, desto höher ist die Produktivität. Muss eine Matrize, um mehr zu produzieren, also die geringstmöglichen Abstände zwischen zwei Löchern aufweisen?

Leider ist die Antwort nicht so einfach, wie es offensichtlich scheint. Tatsächlich muss bei der Herstellung eine Reihe von Faktoren berücksichtigt werden: Art des zu pelletierenden Produktes, Aufbereitung der Rezeptur, mechanische Faktoren, Lochmuster.

Mehr zu diesem Thema ist in Heft 23 dieser Fachzeitschrift nachzulesen.

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