Eine Industrie im Wandel

Wie sich die Lebens­mit­telin­dus­trie anpassen muss

Ein­leitung

Die Lebensmittelproduktion wurde schon immer von zwei Konstanten bestimmt. Die Verbraucher wollen, dass ihre Lebensmittel erstens sicher und zweitens von höchstmöglicher Qualität sind. Was sich dagegen im Laufe der Jahrhunderte verändert hat, ist die Art und Weise, wie diese Forderungen realisiert werden. Letztlich ist die Digitalisierung der Ernährungsindustrie nur das aktuellste Werkzeug, um diese Ziele zu erreichen.

Während Qualität und Sicherheit nach wie vor alle Aspekte der Lebensmittelverarbeitung bestimmen, drehen sich die heutigen Herausforderungen für Food-Hersteller zusätzlich um die wettbewerbsintensive und komplexe Natur der Branche, in der sie tätig sind. Die Produzenten müssen sich ständig wechselnden Anforderungen in Bezug auf Rentabilität, Nachhaltigkeit, Transparenz, veränderte Verbrauchernachfrage, Reduzierung von Lebensmittelabfällen und Mangel an qualifizierten Arbeitskräften stellen. Die Digitalisierung ermöglicht der Nahrungsmittelindustrie, diese Herausforderungen, von denen einige durch den Klimawandel, den demografischen Wandel oder das globale Bevölkerungswachstum ausgelöst oder verstärkt werden, zu meistern.

Heute verlagert sich die Digitalisierung in Richtung einer immer stärkeren Automatisierung von Anlagen. Sie bietet auch digitale Plattformen, die mit der Cloud verbunden sind und digitale Dienste bereitstellen können, die durch komplexe Algorithmen gesteuert werden, um Qualität, Sicherheit, Produktivität und Rentabilität zu maximieren.

Der ausführliche Beitrag ist in Heft 15 dieser Fachzeitschrift nachzulesen.

 

Digitalisierung in der Mühlenindustrie

Mar­tin Elle­gast, Rotkreuz/​Schweiz

Produktionsprozesse mit automatischer Anlagensteuerung sind aus der heutigen Müllerei nicht mehr wegzudenken. Betriebe, welche den Sprung in die Prozessautomatisierung verpasst haben, existieren heutzutage kaum noch. Ein ähnliches Bild zeichnet sich aktuell im Bereich des Qualitätsmanagements ab.

Während Zertifizierungen, HACCP-Konzepte oder die Dokumentation von Arbeitsabläufen noch vor wenigen Jahren erst in wenigen Betrieben vorzufinden waren, gehört das Qualitätsmanagement heute zum Standard eines modernen Unternehmens und ist fester Bestandteil der Lebensmittel verarbeitenden Industrie.

Die Trends für die nächsten Jahre sind bereits klar definiert: Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Transparenz werden künftig die Lebensmittelbranche grundlegend verändern. Industriekunden und auch Endverbraucher erwarten Zugriff auf qualitätsrelevante Informationen zu ihren Produkten und den Verarbeitungsschritten über die gesamte Wertschöpfungskette – und das in Echtzeit. Dabei müssen die Daten manipulationssicher und nachvollziehbar jederzeit abrufbar sein. Die heute noch verbreiteten Lieferantenaudits und Zertifizierungen geben meist nur eine Momentaufnahme wieder; echte Transparenz ist aktuell nur bei einem Besuch vor Ort gegeben.

Der ausführliche Beitrag ist in Heft 15 dieser Fachzeitschrift nachzulesen.

 

Wie das Internet of Things die Intralogistik verändert (hat)

Ver­net­zung von Soft­waresys­te­men und Anla­gen steigert Effizienz

Daten fallen mittlerweile in den unterschiedlichsten Feldern an – die Intralogistik gehört dazu. Beispielsweise in den Bereichen Warenein- und -ausgang, der Ein- und Auslagerung oder bei der Retouren-Abwicklung nutzen beziehungsweise verarbeiten Unternehmen sie. Hier kommt das Internet of Things, also die Vernetzung von physischen Objekten und der rein virtuellen Welt, ins Spiel. „Immer mehr kristallisiert sich die Wichtigkeit der Optimierung des Materialflusses heraus. Mit den passenden Technologien, etwa Softwarelösungen, verwalten Unternehmen diese Warenströme nicht nur, sondern machen sie sichtbar und ermöglichen ein aktives Lenken der Vorgänge innerhalb von Lagern“, erklärt Rainer Schulz, Geschäftsführer der sysmat GmbH und Experte für Intralogistik. Sysmat stellt Betrieben einen grafischen Materialflussrechner für automatisierte Anlagen, Automatiklager und Produktionslinien zur Verfügung, der unter anderem bei der herstellerunabhängigen Modernisierung unterstützt.

Der Beitrag ist in Heft 15 dieser Fachzeitschrift zu finden.

 

Füllstanddigitalisierung für Futtermittelsilos

Die Firma Nanolike SAS, Gräfelfing, hat ihr Angebot zur Digitalisierung der Füllstände von Futtersilos um Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Landwirten und Futtermittelhändlern erweitert. Aus Sensordatendigitalisierung wird so ein Dispositionsmanagement-System mit Bestellfunktionen, mit dem sich umfassende Bestandsmanagement-Aufgaben automatisiert abwickeln lassen. Hinzugekommen sind Bestellfunktionen, bei denen der Silobetreiber für jede neue Silobefüllung sowohl den Futterlieferanten als auch das Futtermittel neu wählen kann. Zudem können automatisierte Push-Nachrichten über den Füllstand für jeden Silo individuell an Lieferanten geschickt werden. Diese neuen Funktionen ermöglichen Silobetreibern, ihre Bestände noch komfortabler zu managen und Futtermittelhändler nahtlos zu integrieren. Sie gewinnen freie Auswahl bei den Lieferanten und können diese zudem noch intensiver in die Bestandsmanagement-Prozesse einbinden.

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Online-Tool „QS-EasyPlan Futtermittel“
zur zeitsparenden Erstellung von Kontrollplänen

Die QS Qualität und Sicherheit GmbH aus Bonn bietet ihren Systempartnern der Futtermittelwirtschaft und anderen Interessierten seit 2020 das Online-Tool „QS-EasyPlan Futtermittel“ an. Dieses stellt die Kontrollpläne im Rahmen des Futtermittelmonitorings für die Unternehmen mit nur wenigen Klicks automatisch zusammen.

Einer der größten Vorteile der Digitalisierung wird in der Arbeitszeiteinsparung und -erleichterung gesehen. Mit diesem Ziel vor Augen stehen auch die Entwicklungen und Neuerungen im QS-Bereich nie still. Durch Dienstleistungen, Arbeitshilfen und Tools will QS die teilnehmenden Systempartner bestmöglich unterstützen. So steht den Nutzern mit dem „QS-EasyPlan Futtermittel“ seit Ende vergangenen Jahres jetzt ein innovatives Online-Instrument zur Verfügung.

Bei der Herstellung qualitativ hochwertiger Futtermittel ist eine konsequente Kontrolle von zentraler Bedeutung, denn nur einwandfreies Futter bildet die Grundlage für eine gute Tierernährung. Daher sind zertifizierte Futtermittelhersteller und -händler zur Teilnahme am QS-Futtermittelmonitoring verpflichtet. Hierfür ist in Kontrollplänen risikoorientiert sowie branchen- bzw. tierartspezifisch festgelegt, auf welche Parameter die Futtermittel im Rahmen des Monitorings mindestens untersucht werden müssen. Diese Untersuchungen sind über das ganze Jahr hinweg systematisch zu verteilen.

Mehr zu dem Thema ist in Heft 15 nachzulesen.

 

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