Kraftwerk Kaunertal in Tirol:
Unterwasser-Instandhaltungsarbeiten am Speicher Gepatsch

Um in Zukunft aufgrund der Sediment- und Verlandungsproblematik den Speicher Gepatsch für Überprüfungs- und Instandsetzungsmaßnahmen im Triebwasser- und Grundablassstollen oberwasserseitig der Absperrbauwerke nicht mehr entleeren zu müssen, wurden stählerne Führungsrahmen und darin verschiebbare Dammtafeln geplant und hergestellt, die mithilfe von Tauchern im Sättigungstauchverfahren in rd. 110 m Wassertiefe vor dem Grundablasseinlauf und im unteren Triebwassereinlauf eingebaut wurden.

Die Dammtafeln und deren Führungsrahmen wurden so konstruiert, dass die Tafeln in den Führungsrahmen entweder in die geöffnete oder in die geschlossene Position verschoben werden können.

Darüber hinaus wurde der untere Teil des Grundablasses, welcher bei dem Bau des Staudammes zur Wasserhaltung benötigt wurde, mit einer Betonplombe, die ebenfalls in 110 m Wassertiefe betoniert wurde, endgültig verschlossen.

Weiterhin wurde der untere Triebwassereinlauf durch sogenannte Rechentürme, die einfach von Tauchern in 110 m Wassertiefe montiert werden konnten, um einige Meter erhöht, um so in Zukunft eine größere Betriebssicherheit gegen eine allfällige Zunahme der Sedimentverlandung zu erreichen.

Der ausführliche Beitrag ist in der Ausgabe 2 dieser Fachzeitschrift nachzulesen.

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