Kritische Infrastrukturen und der neue BSI-Standard 200-4 „Business Continuity Management“

Der Energiesek­tor im Wandel

Wie viele Bereiche der Wirtschaft befindet sich auch der Energiesektor in einem kontinuierlichen Wandel. So wird beispielsweise mithilfe regulatorischer Maßnahmen, wie dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), versucht, Anreize für den Ausbau nachhaltiger Energieträger zu schaffen. Ziel ist es, den Anteil regenerativer Technologien, wie Photovoltaik, Windenergie und Wasserkraft am gesamtdeutschen Energie-Mix zu erhöhen.

Wasserkraft war lange Zeit die bedeutendste erneuerbare Energiequelle, bevor sie 2004 von der Windkraft abgelöst wurde. Die ersten im 19. Jahrhundert auf der Basis von Wassermühlen entstandenen Wasserkraftwerke haben hierbei mit den hoch technologisierten Anlagen der heutigen Zeit – mit Ausnahme des grundlegenden Funktionsprinzips – nicht mehr viel gemein.

Die Dig­i­tal­isierung der Energiewirtschaft

Die umfangreiche digitale Transformation der Industrie hält auch im Energiesektor Einzug. Innerhalb der Versorgerbranche treibt die sogenannte „vierte industrielle Revolution“ (auch Industrie 4.0 genannt) die Verflechtung von operativer Technologie (OT) und Informationstechnologie (IT) in einem rasanten Tempo voran.

Durch die Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien, wie etwa der Solarenergie, entstehen zunehmend dezentrale Anlagen zur Stromerzeugung. Diese sind zunehmend über das Internet miteinander vernetzt und ermöglichen den Versorgungsunternehmen eine noch effizientere Steuerung der Anlagen, welche als Verbund innerhalb des Stromnetzes zusammenwirken (Schlagwort „Smart Grid“). Mithilfe dutzender IT-gestützter Systeme wird somit der Betrieb der Anlagen kontinuierlich überwacht und je nach Energiebedarf und Erzeugungsleistung automatisiert gesteuert.

Der ausführliche Beitrag von Nina Lausen und Kevin Nandzik, Berlinist in Heft 2 der „Wasserkraft & Energie“ nachzulesen.

 

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