Mühle + Mischfutter

titel mu infoFachzeitschrift für Getreideverarbeitung und Tiernahrungs-Produktion, Verfahrenstechnik im Schüttgut-, Lebensmittel- und Non-Food-Bereich

Getreide-Jahrbuch

GJB TitelDas unentbehrliche Jahrbuch für die tägliche Praxis der gesamten Getreidewirtschaft

Mühlen- und Mischfutter-Jahrbuch

MJB Titel

Das technische Jahrbuch für die gesamte Getreideverarbeitung und Kraftfutter-Herstellung

Der Mühlstein

titel mst

Periodikum für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung

Getreide,
Mehl und Brot

titel gmbr infoOrgan der Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung e.V.

Die Fachzeitschrift für Getreide, Mehl, Brot und Backwaren in Forschung und Technik

Wassertriebwerk

titel wtw infoVerbandsorgan des Bundesverbandes Deutscher Wasserkraftwerke und der Arbeitsgemeinschaften Wasserkraftwerke der Bundesländer

Wasserkraft & Energie

titel we infoInternationales Quartalsmagazin für Erneuerbare Energien

mmjb2021Mühlen- und Mischfutter-Jahrbuch 2021

Das technische Jahrbuch für die gesamte Getreideverarbeitung und Mischfutterherstellung

132. Jahrgang. Hrsg. Reinald Pottebaum.
208 Seiten mit 84 Abbildungen bzw. Darstellungen und 6 Tabellen, Format DIN B6.

Preis 20,95 €
ISBN 978-3-87696-303-7

 

Die Fortschritte der Müllereitechnik

erscheinen in diesem Jahr bereits in der 66. Folge und beschreiben auf 89 Seiten – ergänzt durch 69 Abbildungen – technische und wissenschaftliche Neuerungen, Trends sowie Entwicklungen in der Müllereitechnik und diese berührenden Gebieten und informieren über wichtige Einzelheiten.

Auch in diesem Jahr stellt dieser Bericht zusammen mit den vorangegangenen Folgen ein nützliches Nachschlagewerk und eine weitere wertvolle Ergänzung zu Fachbüchern über Getreide und dessen Verarbeitung in der Mühle dar.

Der Fokus liegt 2021 auf:

1. Bearbeitung der Rohware: Getreideannahme, Getreidesilos, Lagerhaltung, Getreidereinigung, -trocknung und -kühlung
2. Schädlingsbekämpfung und Hygiene
3. Fördern, Wiegen und Verpacken
4. Messen und Überwachen
5. Vermahlung und Schälen
6. Mischen und Bearbeiten der Fertigware
7. Untersuchungs-Methoden und -Geräte sowie Probenehmer
8. Atex, Brand- und Explosionsschutz
9. Spezialmüllerei, Getreidenährmittel

 

Mischfuttertechnik heute

Der Jahresbericht über den Stand und die Entwicklung der Mischfuttertechnik erscheint im Jahr 2021 in der 25. Folge. Auf 52 Seiten mit 14 Abbildungen und vier Tabellen werden technische und wissenschaftliche Entwicklungen in der Futtermittelindustrie vorgestellt.

Sind Engpässe bei der Versorgung mit Futtermitteln zu erwarten? Die Frage stellte sich zwangsläufig mit Beginn der Corona-Pandemie Anfang des Jahres 2020. Doch die von den Futtermittelherstellern frühzeitig getroffenen organisatorischen Maßnahmen und der fortwährende Bezug von Rohstoffen sorgten und sorgen für die Sicherstellung der Versorgung. Neben den Herausforderungen durch die Corona-Krise beschäftigten die Mischfutterhersteller im zurückliegenden Jahr eine Vielzahl an weiteren Themen. Hierzu zählten u. a. eine erneute Trockenperiode im Frühjahr und Sommer, die ursächlich für Rohstoffzukäufe war. Geänderte Vorschriften, die zu erhöhten Anforderungen bei der Umsetzung des Umweltschutzes und des Tierwohles führten, waren ebenso bestimmend wie die insgesamt abnehmende Nachfrage nach Futtermitteln. Der Strukturwandel in der deutschen Agrarwirtschaft wird sich weiter fortsetzen. Insbesondere sind Auswirkungen durch weiterführende Anforderungen an den Umweltschutz, an die nachhaltige Produktion von Agrarprodukten und an das Tierwohl zu erwarten.

Dabei kann die Tierernährung einen Lösungsansatz leisten. Die bedarfsgerechte Fütterung ist hierbei eine der zentralen Voraussetzungen. Darüber hinaus sind auch Beiträge zur Reduzierung der Umweltbelastung und zur Nachhaltigkeit auf Futtermittelebene möglich. Mit optimierten Futterrationen können die Hersteller der Futtermittel hier für beide Aspekte einen Beitrag leisten.

Neben der Corona-Krise und dem Strukturwandel sind die Klima-Krise, die zunehmende Digitalisierung und der Bereich der Insektenaufzucht und -verarbeitung bestimmende Faktoren, die zusätzlich Einfluss auf die strategische Ausrichtung der Mischfutterbranche haben.

Die Schwerpunkte der diesjährigen Ausgabe liegen in:

1. Allgemeines
2. Mischfuttertechnik: Moderne Mischfutterwerke, Mischen, Thermische, hydrothermische und hydrothermisch-mechanische Verfahren, Dosieren
3. Futtermittel und Futtermittelzusatzstoffe
4. Brand- und Explosionsschutz

 

Neuerungen im Immissionsschutz – Anwendung der „Besten verfügbaren Technik“

Die „Beste Verfügbare Technik“ (englisch: BAT – Best Available Technique) ist ein zentrales Konzept der Richtlinie 2010/75/EU vom 24. November 2011 über Industrieemissionen (integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung). Diese Richtlinie, auch Industrieemissionsrichtlinie, ist zum 6. Januar 2011 in Kraft getreten und löste die bisherige Richtlinie über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (IVU-Richtlinie) ab. Ziel der Industrieemissionsrichtlinie (IE-RL) ist es, sicherzustellen, dass industrielle Tätigkeiten mit besonderem Umweltgefährdungspotenzial EU-weit der Genehmigungspflicht unterliegen. Dabei wird die übergreifende Angleichung von Emissionsgrenzwerten angestrebt.

Es wurden BVT-Schlussfolgerungen für die Nahrungsmittel-, Getränke- und Milchindustrie als Durchführungsverordnung veröffentlicht. Diese Durchführungsverordnung bezieht ebenfalls die Mischfutterherstellung ein. Von besonderer Relevanz ist die BVT-Schlussfolgerung 5 „Überwachung gefasster Emissionen in die Luft“. Auf vier Seiten mit einer Tabelle werden die entscheidenden Neuerungen, die es für die Mischfutterherstellung zu beachten gilt, erläutert.

 

Klimawandel – Herausforderung für die Getreidewissenschaft und -technologie

In den letzten Jahren ist auch die mitteleuropäische Landwirtschaft häufiger und verstärkt mit den Folgen von Klimaveränderungen konfrontiert: Hitze, Trockenheit und nicht vorhersehbare Wettererscheinungen in der Vegetationszeit der jeweiligen Getreideart verringern einerseits die Ertragsmengen und andererseits die Qualitätsmerkmale der geernteten Pflanzen. Quantitative und qualitative Faktoren haben mittlerweile auch gravierende Auswirkungen auf die Lebensmittelproduktion.

Alfred Mar aus Wien/Österreich berichtet auf acht Seiten mit einer Abbildung und zwei Tabellen über dieses Thema und die Auswirkungen auf die Getreidewirtschaft. Dabei geht er besonders auf den Weichweizen als wichtigstes österreichisches Brotgetreide ein, erläutert mögliche Anpassungsstrategien an klimainduzierte Veränderungen und zeigt Alternativen zu Weichweizen anhand der Realisierung einer Projektidee auf.

 

Den Abschluss dieses neuen, unentbehrlichen Mühlen- und Mischfutter-Jahrbuches 2021 bilden

Anschriften (weit über 100 Anschriften), ein Inserentenverzeichnis (mit Anschriften und Rufnummern) sowie das Jahreskalendarium 2021/22.

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