Mühlen- und Mischfutter-Jahrbuch 2017Mühlen- und Mischfutter-Jahrbuch 2017

Das tech­nis­che Jahrbuch für die gesamte Getrei­de­v­er­ar­beitung und Mischfutterherstellung

128. Jahrgang. Hrsg. Reinald Pottebaum. 208 Seiten mit 82 Abbildungen bzw. Darstellungen und 9 Tabellen, Format DIN B6. Preis 20,95 €. ISBN 978-3-87696-295-5.

Die Fortschritte der Müllereitechnik

erscheinen in diesem Jahr in der 62. Folge und beschreiben auf 85 Seiten – ergänzt durch 54 Abbildungen und 2 Tabellen – technische und wissenschaftliche Neuerungen, Trends sowie Entwicklungen in der Müllereitechnik und informieren über wichtige Einzelthemen. Zusammen mit den vorangegangenen Folgen stellt dieser Bericht ein nützliches Nachschlagewerk und eine weitere wertvolle Ergänzung zu Fachbüchern über Getreide und dessen Verarbeitung in der Mühle dar.

Der Fokus liegt 2017 auf: 1. Bearbeitung der Rohware; 2. Schädlingsbekämpfung und Hygiene; 3. Dosieren, Wiegen, Filtern, Verpacken und Transportieren: 3.1 Dosieren, 3.2 Wiegen, 3.3 Filtern, 3.4 Verpacken, 3.5 Transportieren; 4. Messen und Überwachen; 5. Vermahlung; 6. Untersuchungsmethoden und Geräte, Probenahme; 7. ATEX, Brand- und Explosionsschutz; 8. Ernährung.

Mis­ch­fut­tertech­nik heute

Der Jahresbericht über den Stand und die Entwicklung der Mischfuttertechnik erscheint im Jahr 2017 in der 21. Folge. Auf 65 Seiten mit 19 Abbildungen und 6 Tabellen werden technische und wissenschaftliche Entwicklungen in der Futtermittelindustrie vorgestellt.

Die industrielle Mischfutterproduktion hat auch im Getreidewirtschaftsjahr 2015/16 gute Absatzzahlen verbuchen können. Auch im zurückliegenden Berichtszeitraum waren die Themen, die die Mischfutterhersteller sowie den relevanten Maschinen- und Anlagenbau beschäftigten, vielfältig. Im Fokus stand weiterhin der Umgang mit GMO- und Nicht-GMO-Rezepturen auf den üblicherweise eingesetzten Einstrang-Mehrproduktanlagen, da gentechnikfreie Futtermittel über den Einzelhandel gefordert werden und gentechnikfreie Lebensmittel tierischen Ursprungs bei dem Verbraucher hoch im Kurs stehen. Wie auch in den letzten Jahren, waren alternative Eiweißfuttermittel Inhalt einer Vielzahl an Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen, wobei nun auch der Schwerpunkt auf Einsatzmöglichkeiten von Insektenproteinen in der Erzeugung von Futter- und Lebensmitteln gelegt wurde. Nicht zuletzt verstärkte sich der Trend, dass Industrie 4.0 und die Bioökonomie die Erzeugung und Verarbeitung von Futtermitteln nachhaltig beeinflussen werden.

Die Schwerpunkte der diesjährigen Ausgabe liegen in: 1. Mischfuttertechnik: 1.1 Zerkleinern, 1.2 Dosieren und Mischen, 1.3 Hydrothermische und hydrothermisch-mechanische Verfahren; 2. Futtermittel sowie Futtermittelzusatzstoffe: 2.1 Eiweißfuttermittel, 2.2 Futtermittelhygiene und -sicherheit, 2.3 Alternative Futtermittel und Futtermittelzusatzstoffe; 3. Umwelt- und Arbeitsschutz, Betriebssicherheit, Instandhaltung; 4. Prozessoptimierung und Automatisierung; 5. Energie, Energieeffizienz und Energiemanagement; 6. Nachhaltigkeit.

Neue Gen­er­a­tion MMW-​Walzenstühle in ver­schiede­nen Anwendungen

Als neuestes Mitglied in der langen Reihe von Vermahlungsmaschinen aus Wittenberg präsentiert sich der Walzenstuhl WS4C. Technologische Anpassungen der Walzendurchmesser, der Walzengeschwindigkeiten, der Voreilung sowie der Riffelung/Walzenoberfläche in der Abstimmung der unterschiedlichen Mahlpassagen sichern optimale Mahlergebnisse für Weizen, Roggen und anderes Getreide. In dem Beitrag von Dipl.-Ing. Frank Spalek und Dipl.-Ing. (FH) Uwe Boy werden auf 6 Seiten mit 7 Abbildungen und einer Tabelle die Konstruktion, die technischen Daten und die Einsatzgebiete der neuen Walzenstühle von MMW detailliert vorgestellt.

Ressourcennutzung und –schonung

Die Versorgung der Bevölkerung mit sicheren Nahrungsmitteln stellt eine Jahrhundertaufgabe dar.  Es stehen zahlreiche, wertvolle Ressourcen zur Verfügung, die allerdings schonender und effizienter genutzt werden müssen, als wir es bisher tun. Dieses Ziel lässt sich zum einen dadurch erreichen, dass nachhaltige Alternativen zu den bislang verwendeten Rohstoffen eingesetzt werden. Zum anderen sind mithilfe intelligenter Prozessführung und neuer Technologien Ausschüsse zu vermeiden bzw. weitestgehend zu verwerten. Dr.-Ing. Markus Schirmer betont in seinem Beitrag – auf 4 Seiten mit einer Abbildung –, dass all diese Schritte dazu beitragen, vorhandene Möglichkeiten besser auszuschöpfen und den Weg für innovative Lösungen zu bereiten.

Myko­tox­in­be­las­tun­gen mit Schnell­tests und Smart­phone sicher identifizieren

Mykotoxine, also in landwirtschaftlichen Produkten vorkommende, gesundheitsschädigende Schimmelpilzgifte, sind in der diesjährigen Ernte wieder besonders häufig anzutreffen, vor allem in Getreide aus einigen Regionen Mittel- und Nordeuropas. Um die Einhaltung von Grenzwerten für DON in Lebensmitteln zu prüfen, sind schnelle, sichere und kostengünstige Analysemethoden notwendig. Dr. Michael Fischer beschreibt auf 3 Seiten mit einer Abbildung die innovative Technologie der RIDA®SMART APP in Verbindung mit den RIDA®QUICK-Mykotoxintests, die eine hohe Flexibilität und vielfältige Einsatzmöglichkeiten bieten, sowohl im Laborumfeld als auch unterwegs.

Den Abschluß des Mühlen– und Mischfutter-​Jahrbuches 2017 bilden

Anschriften (weit über 100 Anschriften), ein Inserentenverzeichnis (mit Anschriften und Rufnummern), eine Übersicht über die wichtigsten Tagungen, Messen und Veranstaltungen sowie das Jahreskalendarium 2017.